Die Neugestaltung der abknickenden Vorfahrt Wilhelmsruhe JA! Aber doch nicht auf Kosten der Radfahrer

Die AG Altort hat die abknickende Vorfahrt an der Wilhelmsruhe L540/K10 gefordert und stets positiv begleitet.  Die neue Verkehrsführung hat sich bewährt und auch ein wenig Verkehrsdruck vom Hinterstädtel genommen. Nun sollte das Provisorium endlich durch einen regulären Verkehrsknoten ersetzt werden.

Wie sich dann in der Bauausschußsitzung  vom 12.01.2017 in TOP 3 herausstellte wurde aber vom LBM eine Planung vorgelegt die den Radverkehr an diesem Knotenpunkt unübersichtlich und gefährlich machen würde. Der Radverkehr (Schulweg Richtung Wörth, radfahrende Berufspendler Richtung Wörth/Karlsruhe, Fernradweg D8) sollte aus Richtung Wörth kommend zunächst die L540 queren (Richtung Wasserwerk/B9) um dann nach der Einmündung der L540 auf die K10 ein zweites mal zu queren um Richtung Hinterstadtel oder Ortsrandstraße weiter zu führen.

Und warum nicht eine einmalige Querungshilfe nur über die K10?

Wie sich in der nachgeschobenen Erläuterung des LBM herausstellte, würde eine solche einfache Radwegführung den Geländebedarf am angrenzenden Wald um wenige m² über eine Bagatellgrenze von 100 m² anheben. Die abknickende Vorfahrt Wilhelmsruhe müsste dann in einem normalen Planfeststellungsverfahren geplant werden und nicht wie beabsichtigt in einem vereinfachten Abstimmungsverfahren. Das würde Zeit kosten und die Zustimmung der Forstbehörde wäre nicht sicher.

Der Gemeinderat hat mit seiner Ablehnung der Planung auf eine vernünftige Planung des Radweges bestanden.

 

Die Planung wurde in der Sitzung des Gemeinderates vom 15.12.2016
mehrheitlich abgelehnt.
Die Ablehnung erfolgte aufgrund der zweifach vorgesehenen Querungen für
Radfahrverkehr. Der Ortsgemeinderat spricht sich für lediglich eine
Querungshilfe im Bereich der K 10 aus.

 

 

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